Ist es deine Leidenschaft, anderen Menschen deinen Sport näherzubringen?

Bist du haupt- oder nebenberuflich im Sport aktiv, beispielsweise als:

  • Yogalehrer/in
  • Tanz- und Fitnesstrainer/in
  • Skilehrer/in
  • Mountainbike-Techniktrainer/in
  • Tennistrainer/in
  • Golftrainer/in
  • Kampfsportlehrer/in

Dann wird dir dieser Artikel helfen, deine Homepage zu verbessern. Mit 7 Maßnahmen kannst du es schaffen, mehr Teilnehmer für deine Kurse, Trainings und Workshops zu begeistern.

Warum ist eine ansprechende Homepage für Sportanbieter überhaupt wichtig?

Dass du eine Homepage in der heutigen Zeit brauchst, ist dir mit Sicherheit selbst bewusst. Über 80% der Deutschen benutzen das Internet regelmäßig. Mit einer Homepage können sich Interessenten rund um die Uhr über deine Sportangebote informieren.

Es sollte aber auch klar sein, dass eine Homepage per se noch keine vollen Kurse garantiert.

Zum einen muss deine Homepage genügend „Traffic“ haben, wofür du einen Marketingplan benötigst. Zum anderen muss deine Homepage die Besucher so ansprechen, dass sie sich für eine Teilnahme entscheiden.

Deine Webseite ist von besonderer Bedeutung, da die Effektivität deiner Marketingmaßnahmen maßgeblich von der Qualität deiner Webseite abhängt.

Bewirbst du deine Angebote – egal ob Online oder Offline – wirst du in den meisten Fällen auf deine Homepage verlinken. Entäuscht deine Webseite den Interessenten, hast du einen potenziellen Kunden verloren.

Ohne eine richtig gute Webseite verpuffen deine Marketingmaßnahmen. Besucher entscheiden nämlich auf deiner Homepage, ob sie an deinen Sportangeboten teilnehmen möchten oder nicht.

Selbst wenn du deine meisten Kunden über Mund-zu-Mund-Propaganda gewinnen solltest, speilt deine Homepage eine wichtige Rolle.

Das wird deutlich, wenn man sich folgende mögliche Konversation vorstellt:

„Hi, woher kommst du denn?“
„Ich komme gerade vom Yoga. War richtig klasse“
Cool. Würde auch gern mal Yoga machen. Wo machst du das denn?“
„Bei Yoga XYZ in der nähe vom Hauptbahnhof.“
„Ok, schaue ich mir nacher mal genauer an. Finde ich bei Google, oder?
„Klar!“

Da 9 von 10 Internetnutzern in Deutschland das Netz für ihre Entscheidungsfindung nutzen, brauchst du eine gute Homepage.

Setze die folgenden 7 Tipps für deine Homepage um und gewinne so mehr Kursteilnehmer.

1. Tipp: Stelle sicher, dass deine Webseite mobilfähig ist

Deine Homepage sollte auf allen Geräten einfach bedienbar sein

Wusstes du, dass wir Deutschen mittlerweile häufiger mit Smartphones und Tablets im Internet surfen als über einen PC oder Laptop?

Daher ist eine mobilfähige (mobile-responsive) Webseite unabdingbar. Mobilfähig bedeutet, dass sich deine Homepage jeweils an die Bildschirmgröße des benutzen Gerätes anpasst.

Hier siehst du ein schlechtes und ein gutes Beispiel:

Eine mobile-responsive Webseite ist ein Muss für jeden Sportanbieter

Aber was ist das Problem im linken Beispiel?

Auf dieser Homepage tut sich der Besucher unheimlich schwer, da er ohne Zoomen die Seite garnicht bedienen kann.

Eine mobile-untaugliche Homepage ist einer der Hauptgründe warum Webseiten hohe Bouncerates haben.

Ein „Bounce“ ist ein Besuch deiner Webseite ohne eine einzige Interaktion, sprich ohne einen einzelnen Klick. Für dich bedeutet ein Bounce, dass ein Besucher deine Seite wieder verlässt, ohne sich richtig mit deinen Angeboten auseinandergesetzt zu haben.

Wie setzt du es in der Praxis um?

  • Teste deine Homepage mit einem Smartphone oder Tablet und klicke dich durch die einzelnen Unterseiten, um Probleme zu entdecken
  • Bitte deine Freunde und Familie deine Webseite zu testen (verschiedene Geräte und Browser können deine Webseite unterschiedlich darstellen)
  • Stelle deine Webseite auf ein Baukastensystem wie WordPress um. Die „Templates“ nehmen dir bei der mobilen Anpassung einen großteil der Arbeit ab
  • Spreche deinen Webmaster auf die von dir identifizierten Probleme an

2. Tipp: Reduziere dein Menü auf 5-7 Punkte

Es ist absolut wichtig, dass du dem Besucher den Einstieg auf deiner Homepage so einfach wie möglich machst.

Eine überladene Seite erschwert in der Regel dem Besucher, sich zurecht zu finden. Mache nicht den Fehler, zu viele Punkte in dein Navigations-Menü aufzunehmen.

Es hat sich gezeigt, dass sich Nutzer auf Seiten mit 5-7 Menüpunkten deutlich schneller zurecht finden, als auf Webseiten mit mehr als 7 Menüpunkten.

Auch hier siehst du links ein schlechtes und rechts ein gutes Beispiel:

Verwende lieber eine Untermenüstruktur, anstatt jede einzelne Seite in dein Menü aufzunehmen.

Meiner Meinung nach besteht das perfekte Menü sogar aus nur 5 Punkten.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, findest du hier meinen konkreten Vorschlag für dein Navigationsmenü.

Tipp 3: Beschreibe deine Angebote ausführlich

Informationen schnell zu finden ist jedoch nur die halbe Miete. Zusätzlich musst du deinen Besuchern passgenaue Antworten auf ihre Fragen geben.

Für dich mag klar sein, wie deine Kurse ablaufen. Mache aber nicht den Fehler, deine Angebote zu knapp zu beschreiben.

Meinen Erfahrungen nach ist es besonders wichtig, Antworten auf die folgenden Fragen zu geben:

  1. Wie genau läuft das Sportangebot ab?
  2. Wer ist der Lehrer/Trainer und welche Qualifikationen und Erfahrungen kann sie/er vorweisen?
  3. Welches Alter und Leistungsniveau sollte ich haben, um in die Gruppe zu passen?
  4. Muss ich etwas Spezielles zum Kurs mitbringen?
  5. Gibt es die Möglichkeit, Ausrüstung zu leihen?
  6. Gibt es Schnupperangebote?
  7. Wann ist der nächste Einstieg möglich?
  8. Wo genau ist der Treffpunkt der Gruppe?

Aber auch die Darstellung spielt eine wichtige Rolle. Gebe also die Antworten auf diese Frage auf keinen Fall im Fließtext. Arbeite stattdessen mit Unterüberschriften.

Die meisten Menschen überfliegen Inhalte auf Webseiten.

Mit Unterüberschriften und Absätzen erleichterst du deinen Besuchern das „Überfliegen“ erheblich und sorgst für ein besseres Nutzererlebnis.

    Tipp 4: Erstelle eine FAQ-Seite, um zögernde Interessenten ihre Bedenken zu nehmen

    FAQs adressieren die Fragen potenzieller Kursteilnehmer

    Neben dem Beantworten möglicher Fragen, ist der Job deiner Homepage vorallem die Bedenken deiner Interessenten aus dem Weg zu Räumen.

    FAQs (Frequently Asked Questions) oder auf gut Deutsch „Häufige Fragen“ können dir dabei helfen.

    Überlege dir, welche Bedenken deine Teilnehmer haben könnten. Folgende Bereiche könnten dabei interessant sein:

    1. Angebot
      „Was, wenn ich zu schlecht für die Gruppe bin?“
    2. Preise und Tarife
      „Wie rechtfertigt sich die Kursgebühr?“
    3. Stornierungen & Kündigungen
      „Was passiert, wenn ich kurzfristig stornieren muss?“
    4. Haftungen und Versicherungen
      „Bin ich bei einer Teilnahme versicherungstechnisch abgesichert?“

    Starte deine FAQ-Seite mit Fragen & Bedenken, die dir spontan einfallen und ergänze sie Stück für Stück. Ich bin mir sicher, dass du über das Jahr gesehen unzählige E-Mails mit Rückfragen erhälst. Einige Fragen werden sich wiederholen. Nutze diese, um sie in deine FAQs aufzunehmen.

    Die Chancen sind nämlich groß, dass die Antworten auf diese Fragen auch für neue Interessenten von Bedeutung sind.

    Um deine FAQs übersichtlich zu gestalten, bietet sich eine Kategorisierung nach Oberkatergorien. So stellst du sicher, dass Besucher deiner Homepage ihre Frage schnell finden. Gerne kannst du dir die Struktur von unseren FAQs abschauen.

    Eine möglichst vollständige FAQ-Sektion wird dir helfen, mehr Besucher in Teilnehmer zu konvertieren.

      Tipp 5: Zeige Bilder & Videos

      Videos bringen dir mehr Teilnehmer für deine Kursangebote

      Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, ein Video mehr als 1000 Bilder

      Mit tollen Bild- und Videomaterialien kannst du dich entscheidend von deinen Mitbewerbern absetzen.

      Aber warum können Bilder und vor allem Videos so einen riesen Unterschied machen?

      1. Bilder und Videos erwecken mehr Emotionen als Text, was gerade beim Sport super wichtig ist
      2. Bilder und Videos anschauen erfordert weniger Konzentration als einen Text zu lesen
      3. Bilder und Videos können viel schneller aufgenommen werden
      4. Die Einstiegsbarriere ist viel kleiner, da man bei einem Video einfach auf Play klickt, und sich zurücklehnen kann

      Besonders das Thema „Emotionen vermitteln“ halte ich für extrem wichtig.

      Videos ermöglichen es deinen Webseitenbesuchern sich in deine Sportangebote hineinzuversetzen. Tolle Videos schaffen es, dass die Interessenten richtig Bock bekommen, an deinen Kursen teilzunehmen.

      Es muss gar kein professionelles Video sein. Dein Smartphone reicht vollkommen für den Start.

      Ein professionelles Imagevideo ist aber trotzdem eine Überlegung wert, da diese Einmalkosten eine Investition für die Zukunft ist.

        Tipp 6: Lass' deine bestehenden Kunden für dich sprechen

        Im englischen Sprachraum sieht man es im Sportbereich schon häufiger. In Deutschland besteht da Nachholbedarf.

        Nutze die Menschen, die dir schon heute vertrauen, um neue Teilnehmer von deinen Angeboten zu überzeugen.

        Hier geht es garnicht darum, deinen Kunden etwas in den Mund zu legen. Du hast sicher einige treue Kundinnen und Kunden. Frage sie einfach, warum sie gerne mit dir (und deinem Trainerteam) Sport machen. Warum mögen sie deine Kurse, Trainings und Workshops?

        Frage sie anschließend, ob du ihre Antwort ausformuliert auf deine Homepage nehmen darfst.

        Nicht jeder möchte im Netz zu sehen sein, aber der ein oder die andere wird damit überhaupt gar kein Problem haben.

        Wenn du unterschiedliche Personengruppen ansprichst (Kinder, Mütter, Senioren) lohnt es sich für jede Gruppe mindestens eine Kundenmeinung auf deine Homepage zu nehmen.

        Tipp 7: Schaffe Interaktionen mit dem Besucher

        Ein perfekter Webseitenbesuch wird dadurch abgerundet, dass der Besucher mit der Seite interagiert.

        Die beste Interaktion ist dabei natürlich, dass sich der Besucher für ein Sportangebot anmeldet.

        Daher sollte deine Homepage eine einfache Online-Anmeldung integriert haben. Wir sind es mittlerweile einfach gewohnt, Produkte & Dienstleistungen über das Internet zu buchen und zu bezahlen. Auch für deine Angebote sollte das möglich sein.

        Wenn du eine einfache Online-Buchung anbieten möchtest, kannst du dir gerne unser kostenloses Buchungstool anschauen.

        Nicht jeder Besucher wird sich jedoch gleich dafür entschließen, ein Kurs oder Workshop zu buchen. Aber auch in diesem Fall, sollte deine Webseite mit dem Besucher Interaktionen schaffen.

        Jede Interaktion verbindet dich ein Stückchen mehr mit dem Interessenten. Unter die Kurszeiten könntest du beispielsweise schreiben:

        Nicht die passende Kurszeit dabei? Lasse dich über neue Kurstermine informieren!

        Füge darunter ein E-Mail-Formular ein, sodass du mit den Interessenten in Zukunft wieder in Kontakt treten kannst.

        Versuche in jedem Fall eine Beziehung mit dem Besucher deiner Homepage aufzubauen. Was sich dafür ideal anbietet, ist aktiv auf deine Social Media Auftritte zu verlinken.

        Auch ich mache das an dieser Stelle. Folge uns auf Facebook und Instagram 😉

        Zusammenfassung

        Deine Homepage ist das Fudament für alle deine Marketinganstrengungen. Nehme das Thema ernst und beschäftige dich damit. Eine erfolgreiche Webseite erfüllt folgende Kriterien:

        1. Die Webseite ist mobile-tauglich
        2. Das Navigations-Menü hat maximal 5-7 Menüpunkte
        3. Die Webseite beschreibt deine Angebote ausführlich
        4. Die Webseite hat eine FAQ-Seite
        5. Die Webseite zeigt viele Bilder & Videos
        6. Die Webseite präsentiert die Meinungen bestehender Kunden
        7. Die Webseite interagiert mit dem Besucher und bietet eine einfache Online-Buchung

        Welche Tipps hast du? Stimmst du meinen Argumenten zu, oder bist du anderer Meinung?

        Lass‘ mich deine Meinung über die Kommentartfunktion wissen.

        Kategorien: Studios & Trainer

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